Geschichte der GJU

Geschichte der GJU

 Die Gemeinschaft Junger Ungarndeutscher (GJU) ist am 31. Dezember 1989., in Pécs gegründet worden, um den, sich in Freundeskreisen organisierenden Jugendlichen die deutschsprachige Kultur, Traditionen, die gesunde Identität zu übermitteln, diese mit ihnen gemeinsam zu pflegen und all dies den kommenden Generationen zu vererben.

Die Freiwilligen in der Organisation haben seit den mehr, als 25 Jahren ihrer Gründung zahlreiche einheimische und internationale Programme für die ungarndeutsche Jugend organisiert. Die vielfältigen Programme werden nach den Interessen der Jugendlichen geformt, handelt es sich jedoch um Kreativitätslager, um Fußballturnier, oder um einen Vorsilvesterball, das zentrale Element, also die Angehörigkeit zum Ungarndeutschtum tritt jedes Mal auf irgendeine Weise in Erscheinung. Mithilfe von spielerischen Aufgaben, Quizzen, Wettbewerben werden den Jugendlichen die alten Traditionen, Bräuche, die ungarndeutschen Dialekte bekanntgemacht; während der kulturellen Programmelemente wird der ungarndeutsche Stil der diversen Landschaftseinheiten gezeigt; bei den Seminaren kommen neben der eigenen geistigen Entwicklung die Werte und Interessen in den Vordergrund.

Der mehrere Jahrzehnte andauernden Arbeit und den mehreren Hundert Mitgliedern verdankend gilt die GJU, so wie national, als auch international als bekannte und anerkannte Organisation. Die Öffentlichkeit erreichen wir durch mehrere Kanale: der Zielgruppe angepasst in den sozialen Medien (facebook) kann man uns mit den mehr, als 1000 Gefällt mir-Angaben als sehr aktive Figur bezeichnen; über die größeren Veranstaltungen ist regelmäßig eine Aufnahme in der kulturellen Fernsehsendung der Ungarndeutschen (Unser Bildschirm) zu sehen; in der wöchentlichen Zeitung der Ungarndeutschen, der Neuen Zeitung kann man Woche für Woche über uns lesen.

 

Die Organisation hat eine gute Beziehung zu Organisationen, Kulturgruppen, Bildungsinstituten der eigenen Minderheit; zu Organisationen anderer Minderheiten in Ungarn; man kann aber auch behaupten, dass sie auch international stark ist, da sie seit 1991 Mitglied der europaweiten Schirmorganisation, der Jugend Europäischer Volksgruppen (JEV) ist. Seit dem Eintritt hat die GJU zahlreiche Kontakte zu europäischen Minderheitenjugendorganisationen geknüpft, welche bis heute bei den regelmäßigen Treffen gepflegt werden.

Die GJU sichert bei einheimischen und internationalen Programmen die Möglichkeit, die deutsche Sprache aktiv anzuwenden, neue Kontakte auszubauen, außerdem bietet sie den Mittelschülern die Gelegenheit, ihren freiwilligen Gemeinschaftsdienst zu erfüllen.